WALDBILDER

Rüdiger Tillmann

 

9.–23. 7. 2017

Ausstellungseröffnung am So. 9. 7. 2017 um 14 Uhr

Einführung in die Ausstellung durch Yule von Hertell und Rüdiger Tillmann

 

Zur Finissage  am Samstag, den 22. 7. spielt John Hughes am Kontrabass

 

 

 

Wald ist Natur- und Kulturlandschaft und gleichzeitig Wirtschaftsraum. Für viele ist er der Erholungsraum schlechthin. Die Flora erscheint uns in unzählbarer Vielfalt ihrer Erscheinungsformen. Die Zeichnung, die mit den Formen der Flora spielt und sie nur in unsere einfache Symbolsprache übersetzt und vereinfacht, bemüht sich um eine Übersetzung; so auch bei Rüdiger Tillmann getuscht mit den Strichen der Stahlfeder. Der Wald ist mit alten Mythen aufgeladen, Entfaltungsraum für das Individuum, aber er ist auch ein Ort ökonomischer Interessen.

Die klassische Zeichnung erfüllt aber noch immer unsere Vorstellung von dem romantischen Wald. Es sind unspektakuläre Blicke in diese Kulturlandschaft, die wir im Vorbeigehen flüchtig wahrnehmen: ein abgesägter Stumpf, ein Hochsitz oder auch das auffallend gleiche Alter der Bäume. Sie weisen den Wald als Wirtschaftswald aus, der uns aber in seiner Vielfalt immer noch als pure Natur erscheint.

 

Rüdiger Tillmann ist Zeichner und studierte in Düsseldorf, Münster und Hamburg Illustration. Seit 2005 arbeitet er als freier Zeichner für Magazine und Zeitschriften.